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Kurse für gesunde Ernährung und Bewegung werden angeboten
LETMATHE. (rau)
Ein paar Pfunde zuviel - wer hat die nicht?! Ausgewogene Ernährung und ein bisschen Sport - Kann nicht schaden! Das Marienhospital will jetzt gemeinsam mit einer Ernährungsberaterin dazu beitragen, dass die Letmather gesünder leben.
Wenn die Hose oder der Rock kneift, kommt kurzzeitig Ärger auf. Doch so lange sie nicht ernstlich leiden, ist den meisten „das bisschen Übergewicht" ziemlich egal. „Vorsicht!" mahnt die Letmather Ernährungsberaterin Petra Körner. Aus ihrer Berufserfahrung weiß sie, dass Übergewicht auf die Dauer schwere Krankheiten auslösen kann, von Diabetes-Schäden bis zu Herz-Kreislauf-Problemen.
Schwer krank sein - wer will das schon! Also gesünder ernähren und mehr bewegen! Tausend Tipps, wie man sein Leben gesünder gestalten kann, gibt Petra Körner demnächst bei acht- bis zehnwöchigen Kursen im Marienhospital. Alle Letmather, ob jung ob alt, ob Mann ob Frau, ob gesund ob krank sind eingeladen.
Erste Informationen gibt es am Mittwoch, 10. Oktober, 19 Uhr, im Verwaltungsgebäude des Marienhospitals (Tiefgeschoss). Dieser Abend ist unverbindlich. Für die dann folgenden Kurse werden Gruppen von etwa zehn bis zwölf Teilnehmern gebildet, so wie sie am besten zusammenpassen. Die Wochentage und Uhrzeiten werden mit Kursleiterin Petra Körner vereinbart. Um Anmeldungen für den Infoabend wird gebeten bei Petra Körner, Tel. 02931 / 21348, oder im Marienhospital, 02374 / 54-0.
Statt einer einzigen Bratwurst kann man 31 Brötchen essen. Dies und vieles mehr erfahren die Teilnehmer/innen an den Kursabenden oder -vormittagen. Sie lernen erkennen, was gesund oder ungesund ist und warum das so ist. Außerdem gibt es vielfältige Anleitungen, wie man sich durch sportliche Bewegung gesund halten kann
Wie überall in Deutschland nehmen Gesundheitsschäden durch Übergewicht Besorgnis erregend zu. „Deshalb unterstützen die Kassen solche Kurse gern", betont Jürgen Stracke. Er appelliert „an alle Gesundheitsbewussten, auf ihre Ernährung zu achten und die angebotene Hilfestellung durch diese Kurse zu nutzen."
Vorerst beschränkt sich die Rolle des Marienhospitals darauf, gegen geringes Entgelt der privaten Praxis Körner Räume zur Verfügung zu stellen. „Das kann aber ausgeweitet werden", blickt er in die Zukunft.
Auf lange Sicht kann sich Hecker vorstellen „auch die Einrichtungen und das Fachwissen unseres Hospitals miteinzubeziehen." Beispiels-weise könnten physiotherapeutische Anwendungen, Gesundheitschecks oder Vorträge von Ärzten mit dem Kursangebot verbunden werden. Auf diese Weise glaubt Hecker, mit dem Marienhospital nicht nur einen Beitrag im Kampf gegen die Volkskrankheit Übergewicht leisten zu können. Überdies sieht er die Chance das Letmather Krankenhaus als „Gesundheitszentrum“ auszubauen.
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